Galerie Gisèle Linder
Galerie Gisèle Linder GmbH
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Press release

ZWEI POLINNEN
Marta Kolendo ZEICHNUNGEN
Anna Kolodziejska OBJEKTE

Am Dienstag, den 9. März 2010 wird mit einer Vernissage von 18–20 Uhr eine Ausstellung mit neuen Werken der zwei polnischen Künstlerinnen Marta Kolendo und Anna Kolodziejska eröffnet.

Gar nicht laut. Ganz still kommen diese zwei Polinnen daher. Ihre Kunst ist zurückhaltend, sensibel mit subtilen Störungen. Sie fordert ihren Betrachter mit unterschiedlichen Asso- ziationen heraus und mobilisiert Erinnerungen, die aus einer fernen Zeit zu stammen scheinen.

Die Zeichnungen von Marta Kolendo (*1982, Kedzierzyn-Kozle) machen den Betrachter in bestechender Art und Weise neugierig, aber wissen auch in manchen Fall zu beunruhigen. Die mit verschiedenen Medien entstandenen Zeichnungen scheinen zunächst abstrakt, doch unsere Assoziationen möchten uns keine Ruhe geben. Sie wollen bezeichnen was sie sehen. Kolendos stark gestischer Duktus führt dynamisch durch ein Bild, das in Gedanken immer weiter gestrickt werden möchte. Eine unbewusste Seite des Daseins wird aktiviert und stetig zu neuen Assoziationen herausgefordert.

Anna Kolodziejska (*1976, Zywiec) agiert mit alltäglichen Objekten, die sie mit minimalen Eingriffen sehr wirkungsvoll verändert. Etwas Alltägliches verwandelt sich zu einer eigen- tümlich-pointierten erzählerischen Installation. Einfache Dinge, wie ein Koffer oder ein Kleid werden dem Betrachter in neuem Licht vor Augen geführt, in dem sie ihrer eigentlichen Funktion und Bedeutung beraubt und in etwas Neues transformiert werden. Dabei wohnt diesen Arbeiten eine stille Poesie inne, eine leise Narration einer zu Weilen fantastisch- surrealen Geschichte von alltäglichen Gegenständen.

Die Ausstellung kann in der Galerie vom 10. März bis zum 17. April 2010 besucht werden.

Die Galerie ist geöffnet Dienstag bis Freitags von 14-18.30 Uhr und Samstags von 10-16h

Basel, Februar 2010, Friederike M. Stangier